Flöhe bekämpfen

So schützt Du dich und deine Haustiere vor den springenden Blutsaugern!

Flöhe sind, wie Bettwanzen auch, blutsaugende Insekten oder genauer gesagt Parasiten, die sich vom Blut eines fremden Wirts ernähren. Am liebsten von einem tierischen Wirt, aber zur Not auch von einem menschlichem. Hier lautet die Devise: Hauptsache, das Blut schmeckt! Mit gerade einmal 1 – 4 mm sind Flöhe kaum sichtbar und mit ihren kräftigen Hinterbeinen, können sie bis zu einem Meter weit springen!

Das klingt eigentlich ganz putzig, wenn nicht der Fakt wäre, dass sie uns Menschen und unsere Haustiere ständig beißen und aussaugen. Denn Flohbisse verursachen kleine Wunden, die sich gerne mal entzünden und zu großflächigem Juckreiz werden können. Dabei können Bakterien übertragen werden wie Streptokokken oder Krankheiten wie die Pest.

Genau deswegen solltest du Flöhe rechtzeitig erkennen und umgehend bekämpfen. Wie genau du das machst, erfährst du im Folgenden.

Inhaltsverzeichnis

1. Die Probleme & Folgen einer Flohplage:

2. FAQ - Interessant zu wissen über Flöhe

Der Floh ist ein 1,5 bis 4,5 mm großes und flügelloses Insekt. Er fügt über eine rot-braune Farbe und sechs Beine. Zwei der sechs Beine sind spezielle Sprungbeine. Diese nutzt der Floh, um zu hüpfen.

Ja es gibt verschiedene Arten von Flöhen. Insgesamt gibt es auf der Erde über 2000 unterschiedliche Arten. Man geht davon aus, dass noch sehr viel weitere unentdeckt sind. Unter anderen gibt es diese Floharten:

  • Katzenfloh (Ctenocephalides felis)
  • Hundefloh (Ctenocephalides canis)
  • Hühnerfloh (Ceratophyllus gallinae)
  • Menschenfloh (Pulex irritans)
  • Taubenfloh (Ceratophyllus columbae)
  • Europäischer Rattenfloh (Nosopsyllus fassiatus)
  • Igelfloh (Archaeopspsylla erinacei)
  • Hausmausfloh (Leptopsylla segnis)

Der Menschenfloh ist europaweit nur noch ganz selten vorhanden. Die anderen Flöhe fühlen sich auf ihren „Lieblingswirt“ am wohlsten. Also zum Beispiel ist der Hundefloh am liebsten auf einem Hund. Jedoch kommt es auch vor das diese Flöhe auf andere Tiere und auch auf Menschen springen.

Die Flöhe, die am häufigsten auftreten sind der Katzenfloh und der Hundefloh.

Katzenfloh:
Dieser Floh ist der am meistvertretenste bei Haustieren. Wenn Menschen eine Katze streicheln beißen sie gerne zu. Ab und zu springt er auch auf Menschen über.

Hundefloh:
Ernährt sich am liebsten von Blut von Katzen und Hunden. Auf den Mensch springt er nur ab und zu.

Diese Flöhe leben jedoch beinahe mehr auf dem Teppich oder dem Katzen- und Hundebett. Deswegen kommen sehr oft Flohbisse bei Menschen an den Füßen, Unterschenkeln und Knöcheln vor.

Ein Tierfloh springt auch auf Menschen über. Jedoch fühlen sie sich da nicht wohl. Ein Katzen- oder ein Hundefloh überlebt nicht mehr als eine Woche auf einem Mensch.

Manche Floharten leben nur auf bestimmten Tieren. Andere wiederum sind nicht so wählerisch.

Flöhe verursachen durch ihre Bisse eine Störung vom Wohlbefinden. Dieses kann sich folgendermaßen äußern:

  • Jucken
  • Haarausfall
  • Rötungen
  • leichte und schwere Hautinfektionen
  • allergische Reaktionen
  • Übertragung vom Bandwurm auf Mensch und Tier
  • Übertragung von Bakterien auf Menschen

Einige Floharten werden nur wenige Monate alt. Andere leben bis zu zwei Jahren. In dieser Zeit machen sie sehr viel, um für eine große Nachkommenschaft zu sorgen.

Flöhe ernähren sich von den Blut der Tiere und Menschen, auf denen sie „sitzen“. 

Das Flöhe im Winter bzw. zur kalten Jahreszeit kaum vorhanden sind, ist ein Irrglaube. Die Realität ist jedoch das Flöhe das ganze Jahr über aktiv sind. Somit kann es jederzeit dazu kommen das du diese fiesen Parasiten bekämpfen musst.

Da Flöhe am meisten auf Tieren sitzen, sind Besitzer von Haustieren besonders gefährdet. Menschen ohne Tiere, gehen Flöhen zu 99 % aus dem Weg.

Wenn dein Tier von Flöhen befallen ist, sind diese sehr schwer zu sehen. Denn sie „verstecken“ sich sehr gut im Fell der Tiere und sind darüber hinaus wegen ihrer kleinen Größe mit dem bloßen Auge nur schwer erkennbar. Neben den Blutsaugern ist übrigens auch der Kot der Flöhe ein Nachweis. Dieser hängt meist im Fell der Tiere fest.

Dein Haustier wird sich zu Beginn ständig kratzen und nervös herumlaufen. Es verhält sich anders als sonst und das ist für dich nicht zu übersehen.

Folgendes kannst du zum Test machen:

Lege ein weiße Tuch unter dein Tier und durchkämme das Haar. Fallen kleine schwarze Körner raus, die sich wenn du drauf drückst rotbraun färben, kannst du von Flöhen ausgehen. Das sind die Kotkügelchen mit abgesonderten Blut.

Wenn ein Mensch Menschenflöhe hat oder ein Tierfloh auf einen Menschen rüberhüpft, kann das an folgenden Anzeichen zu sehen sein:

  • Juckreiz 
  • Hautveränderungen in Form von punktförmige Rötungen oder Pusteln

Flöhe können auf den Mensch verschiedene Erreger übertragen:

  • der Katzenfloh kann Bakterium Rickettsia felis übertragen:
    Dieses sorgt für Fieber mit knotig-fleckigen Hautausschlägen.
  • der Katzenfloh kann Bakterium Rickettsia felis übertragen:
    Dabei bildet sich an der Flohstichstelle häufig eine rot-braune Papel, die eine Schwellung der Lymphknoten nach sich ziehen kann. Menschen mit beeinträchtigten Immunsystem sind gefährdet.

Außerdem können Flöhe Menschen mit dem Urkenkernbandwurm (Dipylidium canium) infizieren und dabei in seltenen Fällen eine Dipylidiasis auslösen. Dieser wird ausgelöst, wenn der Floh von Menschen oral aufgenommen wird. Deshalb sind vor allem Kinder die viel mit Tieren spielen gefährdet. Auch wenn die Krankheit auch ohne große Symptome bleiben kann, zeigt sie sich über eine Störung des Verdauungstrakts.

Als Wirt wird das Tier bezeichnet auf dem der Floh lebt. Wenn ein Floh keinen Wirt hat, kann er trotzdem über ein Jahr überleben. Die Puppen des Floh, also der Nachwuchs kann sogar über zwei Jahre überleben. 

Wenn du also in eine neue Wohnung oder in ein Haus ziehst, was längere Zeit leer stand kann es durchaus sein, dass hier schon Flöhe sind, die sich dann auf euch übertragen.

5 % der Flöhe sind für dich sichtbar. Über 95 % der Flöhe befinden sich auf Teppichen, Polstern, Liegeflächen. Nach einer Flohplage solltest du deswegen all dies gründlich reinigen, sodass keine Flöhe überleben.

Ja. Vor mehreren hundert Jahren war der Umgang mit Flöhen noch viel gefährlicher als heute. Da es heute viel bessere Hygienestandards gibt, sind so schlimme Verläufe wie damals praktisch ausgeschlossen.

Im 14. Jahrhundert wurden z.B. 25 Millionen Menschen durch Pestbakterien getötet, die vom Rattenfloh übertragen worden.

Nein. Die Krabbeltiere treten nur in großen „Gruppen“ auf. Und genau das ist auch das Problem bei Flöhen. Wenn es nur hin und wieder ein Floh wäre, wären die Probleme schnell gelöst.

Flöhe kann man sich zum Beispiel bei der Gartenarbeit oder beim Waldspaziergang zu ziehen. Wahrscheinlicher jedoch ist es, das die Flöhe von einem Tier übertragen werden. Wenn du also bei einem Tierliebhaber bist, kann ein Flohbefall noch eher als in der Natur beginnen.

Für Flöhe ist hohes Springen ganz normal. Denn sie springen das 250-fache (!) von ihrer eigenen Körperlänge. Beim Absprung beschleunigen sie auf das 200-fache der Erdbeschleunigung. Diese Kunststück schafft ein Floh 600 Mal in einer Stunde.

Vergleich: Ein Mensch müsste also 450 Meter hoch springen können. 

Flöhe gibt es seit über 50 Millionen Jahren auf unserer Erde. Sie hatten also Zeit eine sehr, sehr große Vielfalt zu entwickeln.

Flöhe ernähren sich vom Blut von Tieren und Menschen. Außerdem können Flöhe mehrere Monate ohne Nahrung überleben.

Wenn sich ein Floh vermehrt, legt er die Eier meistens im Fell eines Tieres ab. Das Tier verbreitet unbewusst diese Eier. Wenn es schlecht kommt, sind diese in deinem gesamten Haus verbreitet. Die Eier sind dann in einem Ruhezustand und werden durch „Vibrationen“ aktiviert. Also wenn ein möglicher Wirt in der Nähe ist, können die Flöhe schlüpfen und springen auf einen neuen Wirt.

Die Eier sind sehr widerstandsfähig und können Monate lang einfach nur rumliegen. Die Flöhe im Inneren warten auf den „perfekten Moment“.

Flohbisse sind an kleinen roten Quaddeln nebeneinander zu erkennen.

Außerdem beißt ein Floh öfter an der selben Stelle zu. Warum? Um das zu bekommen, was er sucht: Blut.

Die entstandenen Papeln und Quaddeln nach einem Flohbiss können bis zu 2 Wochen jucken. Durch eine richtige Behandlung kannst du diese Zeit verkürzen.

Ein Flohbiss kann sehr jucken. Du solltest jedoch diesem widerstehen! Wenn du die entstandenen Wunden aufkratzt, kannst du zusätzlich Bakterien in die Wunde setzen.

Wenn sich männliche und weibliche Flöhe unter den Flöhen befinden, wovon auszugehen ist, kann es sehr schnell zur Fortpflanzung kommen. Zwischen Fortpflanzung und Eiablage vergehen nur 48 Stunden.

Die Eier sind weiß perlenartig und haben eine Größe von 0,5 mm Länge. Nach wenigen Tagen bereits schlüpfen dann die Flohlarven. Nach weiteren wenigen Tagen sind diese Flöhe dann auch geschlechtsreif. Es kann also sehr schnell zu einer enormen Flohplage kommen. Und genau aus diesem Grund musst du die kleinen Tierchen schnell bekämpfen.

Es gibt mehrere Merkmale an denen du erkennst, ob du eine Flohplage oder eine Bettwanzenplage hast:

  1. Bettwanzen stechen nur an freie Körperstellen. Flöhe auch unter deiner Kleidung.
  2. In den Haaren deiner Tiere findest du den Kot von Flöhen. Das sind kleine schwarze Punkte. Wenn du diese zusammendrückst, tritt da Blut aus.
  3. Wenn du von einer Bettwanze gestochen wirst, kommt es zu keinen Blutungen. Also schau nach Blutflecken an deinen Klamotten und Bettwäsche.
  4. Bettwanzen stoßen dazu noch ein süßlich riechendes Sekret aus, um weitere Bettwanzen anzulocken.

Nachdem ein Flohweibchen das erste Blut hatte, kann es ca. 50 Eier ablegen. Insgesamt legt es im gesamten Leben viele hundert Eier. Diese Eier bleiben entweder im Fell deines Haustieres oder fallen auf den Boden, in Sofaritzen, zwischen Dielen, auf den Teppich etc. Da dein Haustier im Haus bzw. in der Wohnung herumläuft, kann sich sehr schnell die Flohplage ausbreiten. 

Die Larven bzw. Flöhe im Ei, können viele Monate ohne Nahrung überleben und „erwachen“ bei einer guten Situation. Sprich, wenn sich die Gelegenheit bietet auf einen Wirt zu springen.

Nach zwei Häutungen und einer Verpuppung innerhalb von wenigen Tagen ist ein adulter also eine erwachsener geschlechtsreifer Floh entstanden.

Wenn du also nicht alle Flöhe und Flohpuppen entfernst, kann die ganze Plage in absehbarer Zeit neu beginnen bzw. endet nie.

Wenn du oder deine Haustiere Flöhe haben, machst du als erstes folgendes:
Ab in die Badewanne. Wasche dein Tier mit einem speziellen Shampoo (*) ab und kämme das Fell mit einem Tierkamm (*). Lasse dir Zeit und wasche dein Hund lieber länger als zu kurz. 
Ebenso solltest du noch duschen bzw. baden. Die Flöhe werden somit effektiv ausgewaschen und verschwinden im Abflussrohr.

Wenn du auf Nummer sicher gehen willst, kannst du zusätzlich dein Tier absaugen. 

Alle Klamotten, Teppiche, Bettlaken etc. mit denen das Haustier und Berührung kam, musst du unter Beachtung der Pflegehinweise waschen. Alternativ kannst du jene Textilien auch einfrieren. Hitze und Kälte tötet die Flöhe und deren Eier ab.

Wenn du Flöhe an dir oder in den Haaren deines Haustier hattest, solltest du deine Wohnung bzw. Haus ebenso von alles Flöhen befreien, sodass keine neue Flohplage ausbrechen kann.

Die folgenden Schritte solltest du befolgen, um nämlich Flöhe zu bekämpfen:

  1. Alle Textilien, die mit dir in Berührung kamen in der Waschmaschine waschen. Kuscheltiere, Kissen etc. kannst du alternativ für 24 Stunden einfrieren.
  2. Alle nicht waschbaren Oberflächen solltest du sehr gewissenhaft mit einem Dampfreiniger (*) und/oder mit einem Staubsauger mit Beutel reinigen. Den Staubsaugerbeutel danach danach sofort in einem verschlossenen Beutel entsorgen.
  3. Anschließend kannst du deine vier Wände noch vernebeln mit einem besonderen Anti-Flöhe Vernebler (*). Dies bietet außerdem Schutz für die nächsten 6 Monate vor den Flöhen.

Hier zeigen wir dir, welche Hausmittel es zur Vorbeugung gegen Flöhe gibt. Wenn du unsere Tipps befolgst, hast du sehr gute Chancen dauerhaft „Floh-Frei“ zu bleiben.

  1. Hygiene
    – Sauge regelmäßig die Teppiche in deinen vier Wänden ab. (Staubsaugerbeutel sofort in den Müll außer Haus)
    – Lüfte zwei mal täglich via Stoßlüften.
    – Hunde- & Katzenbett 1x die Woche bei 60°C waschen.
    – Haustiere regelmäßig baden und dabei durchkämmen.
  2. Strategie
    Stelle die Betten von Katze & Hund auf einen Holz- oder Fliesenboden.
  3. Mittel direkt für das Haustier
    Spot On (*): Dieses Mittel in das Fell deinen Haustieres einmassieren und es besteht 12 Wochen Langzeitschutz gegen Flöhe.
    – Jedes Morgen dem Hund oder Katze eine Schüssel Buttermilch geben. Danach interessiert sich der Floh nicht mehr für die Haut deines Tieres.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die wir für dich herausgefunden haben. Diese kannst du durchführen, um Flöhe zu bekämpfen. Wie es mit Hausmitteln so ist, helfen diese nicht immer 100 % effizient.

  1. Essigwasser, Backpulver, Speisesalz
    Da sich die Eier der Flöhe oft im Teppich befinden, kannst du dieses mit Essigwasser, Backpulver oder Speisesalz behandeln. Bringe die Hilfsmittel auf und reibe sie mit einer Bürste ein. 
  2. Teelicht in Wasser
    Nimm einen tiefen Teller und befülle ihn mit Wasser und gib zusätzlich Spülmittel hinzu. Lege in die Flüssigkeit ein Teelicht und zünde es an. Man sagt, dass die Flöhe von der farbigen Reflexion der Kerze im Wasser angezogen werden und in das Wasser, sozusagen in Tod springen.

Hier geben wir die eine Übersicht, was genau du erwerben kannst, um Flöhe vorzubeugen und um Flöhe zu bekämpfen. Alle Mittel empfinden wir als sehr sinnvoll, hilfreich und sind überzeugt, dass diese auch dir helfen werden:

  • Pflege
    Bade deinen Hund mit diesem Shampoo (*)und kämme regelmäßig sein Fell durch. Dieser Kamm (*) ist dafür sehr gut geeignet. Somit bleibt alles sehr hygienisch und falls Flöhe vorhanden sind, werden sie sofort abgetötet. 
  • Vorbeugung
    Spot On: (*) Hält bis zu 12 Wochen. Verwende dies also regelmäßig, um Flöhe dauerhaft fern zu halten.
    Spray: (*) Hilft zur Vorbeugung vor Flöhen. Und falls Flöhe vorhanden sind, hilft das Spray ebenso gut die Flöhe zu bekämpfen.
  • um Flöhe zu bekämpfen
    elektrische Flohfalle: (*) Die Falle imitiert das warme Blut von Tieren und lockt Flöhe aus einem Radius von 10 Metern an. Die Flöhe werden per Klebefalle gefangen.
    Vernebler: (*) Vernebelt Räume von bis zu 30 qm. Es tötet die Flöhe ab und hilft diese effektiv die nächsten 6 Monate fernzuhalten. Eignet sich also auch zur Vorbeugung.
    Spray für jegliche Gegenstände: (*) Die Wirkstoffe sorgen dafür das alle Flöhe bekämpft werden. Zusätzlich bleibt der Wirkstoff 6 Monate, um einer neuen Flohplage vorzubeugen.
  • Linderung:
    Falls du von Flöhen gestochen wurdest, hilft dir dieses Spray (*) sehr gut und sehr schnell bei der Linderung. Für dein Haustier kannst du dieses Spray (*) benutzen, was zeitgleich auch Flöhen vorbeugt.

3. Die besten Mittel gegen Flöhe

Um Flöhe zu bekämpfen und einen erneuten Flohbefall vorzubeugen, eignen sich folgenden Mittel sehr gut:

floh bekämpfen

Der Floh

Die reinste Plage für..